1938 Aus einer kleinen "Lehrecke", die von der Papierfabrik Steyrermühl für Schlosser- und Elektrolehrlinge eingerichtet wurde, hat sich - durch den steigenden Bedarf an Fachkräften - ein modernes Ausbildungszentrum für den deutschsprachigen Raum entwickelt.
1952 wird der Lehrberuf des Papiermachers mit einer Lehrzeit von drei Jahren aus der Taufe geho-
ben und schon im Jahre 1961 konnte das Öffentlichkeitsrecht für diese Ausbildungsstätte erreicht werden. Auch die Anerkennung des Lehrberufs Papiermacher mit dreijähriger Ausbildungszeit und abschließender Facharbeiterprüfung erfolgte noch im gleichen Jahr.
1957 Konstituierung des Schulvereins der Österreichischen Papierindustrie als Rechtsträger des Ausbildungszentrums Steyrermühl. Präsident des Schulvereins ist derzeit Herr Baurat KR
Dr. Gerhard Puschmann.
1967 bereits begann man mit dem ersten "Papiermaschinenkurs" im Bereich der Erwachsenen- Aus- und Weiterbildung. Seit dieser Zeit werden regelmäßig Weiterbildungskurse und -seminare abgehalten und das Programm ständig erweitert und den aktuellen Gegebenheiten angepasst.
1971 Ein erster Zubau entsteht. Seither wird das Ausbildungszentrum ständig erweitert, um dem steigenden Raumbedarf und den gehobenen Anforderungen (Mess-, Regel-, Steuerungs-
technik, Umwelttechnologie, Qualitätsmanagement) gerecht zu werden.
1984 wurde erstmals ein Fernlehrkurs angeboten, der einen Abschluss als Papiermacher
(-tech-
niker) ermÖglicht. Dieses Modell hat sich so sehr bewährt, dass in der Zwischenzeit pro Jahr mehr als 100 Erwachsene auf dem "zweiten Bildungsweg" den Lehrabschluss als Papiertechniker absolvieren.
1998 wurde ein Erweiterungsbau, der dem Gesamtkomplex des Ausbildungszentrums seine gegenwärtige Form gibt, feierlich seiner Bestimmung übergeben. Im selben Jahr wurde - in Zusammenarbeit mit der Kraftwerksschule Essen - mit der Ausbildung für Mitarbeiter im Kraftwerksbereich begonnen.
2001 erfolgte die Übernahme der Meisterausbildung in das Österreichische Regelschulwesen, womit die langjährige Aufbauarbeit des Ausbildungszentrums eine Öffentliche Anerkennung fand.
2003 wurde ein neuer großer Seminarraum errichtet und mit modernsten medientechnischen Ein-
richtungen ausgestattet.
2004 Seit diesem Jahr werden auch verstärkt Weiterbildungsmaßnahmen für die Papierindustrie in den Östlichen und südlichen Nachbarländern angeboten.